kunst, die kam, berührte und verschwand.
wie ein traum im licht.
es gibt bilder oder texte die nicht auf leinwand, papier oder in form von elektronischen pixeln entstehen – sondern im zusammenspiel von wahrnehmung, bewusstsein und einem einzigartigen moment.
nach einer grösseren augenoperation eröffnete sich mir über mehrere tage hinweg eine welt aus leuchtenden bildern und szenen – sichtbar nur bei geschlossenen augen.
diese kunstwerke waren so flüchtig und geheimnisvoll, dass ich sie weder fotografieren noch teilen konnte. nicht aus nachlässigkeit – sondern weil es technisch und physikalisch unmöglich war. diese werke existierten nur für wenige sekunden, sichtbar nur für mich alleine. keine kamera oder kein zweites augenpaar hätte sie erfassen können.
diese visionen wirkten, als würden sie ausserhalb des auges erscheinen. nicht innerlich wie eine fotografie, sondern räumlich, in klarer dreidimensionalität. szenen aus dem leben, kompositionen aus farben und formen – alle so real.
es war, als hätte das bewusstsein für kurze zeit zugang zu einer anderen ebene der realität – einer geheimen galerie, sichtbar nur für einen menschen, nur für einen moment. was bleibt, ist erinnerung – einzigartig, unwiederholbar und unbegreiflich schön.
hintergrundbild: Katia Hauser / bilder 003 und 004: copilot KI
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