ganz in weiss

Augenblicke Ernst Suter

ganz in weiss

ganz in weiß … oder wenn die welt ihre eile verliert

wenn der winter in den bergen, selten auch in den städten beginnt, hüllt sich die welt in watte. sie hält den atem an. weiss breitet sich aus. geräusche verlieren ihre richtung. konturen verschwimmen. alles existiert plötzlich in einem einzigen, stillen farbton: weiss. kein wetter, kein zustand, keine kulisse – sondern ein neues tempo. eine andere art, die dinge zu sehen. oder sie einfach nicht mehr sehen zu müssen.

diese bildserie dokumentiert nichts. sie lädt euch ein, sich dem unbenennbaren zu nähern. der schnee z.b. löscht keine linien – er zeichnet neue, wunderschöne formen. er verwandelt sie in etwas, das meine fantasie beflügelt. die landschaft zeigt sich nicht direkt, sie deutet sich nur an. die welt wird heller, aber bleibt leise. sie verliert ihre farben, aber bewahrt ihre tiefe.

ich möchte gemeinsam mit euch durch diese helle und zufriedene fotoserie zu wandern – wie durch frisch gefallenen weissen schnee. Langsam, achtsam und mit offenen augen für alles ,was sich in meinen bildern zwischen den linien und formen offenbartl

ganz in weiss – klarheit, ruhe und leere

ganz in weiss – klarheit, ruhe und leere

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